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vom Laufen und warum es trotzdem schön ist ..

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Laufen

Laufbericht Salzburg Marathon 2017

SalzburgM

Als wir im Marathonhotel einchecken sehe ich IHN, ca. 1,70 groß, um die 50 kg schwer,  schwarz.  Jede seiner Bewegungen an die Geschmeidigkeit eines beutehungrigen Geparden erinnernd.  Ich stelle mir vor wie er, Simon Kamau Njeri, als Kind täglich 20 km zu Schule läuft, in Kenia, barfuß.
Ich gehe zu IHM hin, nicht auf geradem Wege, das wäre zu plump.
Auf meine höfliche Frage ob ich denn ein Foto von IHM machen darf, lächelt er mich an, er freut sich.
Ich stelle mir vor wie wir uns, tausende Kilometer voneinander entfernt, per whatsapp austauschen, über Trainingspläne, Herzfrequenzen und sonst noch was.
So beginnt echte Freundschaft.
Gedankenschwanger steige ich in den Aufzug und fahre ins Zimmer, 1. Stock – Tapering.
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Marathonvorbereitung – LaLa

Lala

LaLa, das hört sich locker und beschwingt an.
Ich mach mal einen LaLa ..
Nun LaLa – der LAnge LAuf – das Kernelement der Marathonvorbereitung, ist alles andere als locker.
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Väterchen Frost

frost

A man gotta do what a man gotta do ..

Konkret .. Laufen vor der Arbeit, Kachelmann meldet -15°

Kann ja nicht so schlimm sein, außerdem müssen Kilometer gesammelt werden .. Frühjahrsmarathon.

Nun um 5:15 aus dem Bett gehüpft, das war dann der letzte Kontakt mit Wärme.
Rein in die Laufklamotten, Stirnlampe positioniert und Haustüre auf ..

Boa eisig.

Wird schon noch warm werden .. ich laufe dem Lichtkegel der Lampe nach.

Die ersten Kilometer sind die Beine noch kalt, Atmen ist gut,  Schals sind herrlich.

Dann machts allmählich richtig Spaß.

Beim Zurücklaufen merke ich dass sich mein Sichtfeld immer mehr einschränkt .. hm.

Zuhause angekommen schau ich in den Spiegel,  oh man .. Eisklumpen an den Augen.

Ich taue unter der Dusche langsam auf ..  was ist Laufen für ein schöner Sport.

 

Winterknirschen

winterbild

Wo sind gleich nochmal meine dicken Laufhandschuhe vom letzen Jahr ..

Ich bin halb in den Schrank gekrochen um auch das letzte Eck zu durchsuchen, weg, nix da.
Ich glaube an schwarze Löcher, eins dieser Dinger mündet in unserem Haus, davon bin ich seit der Geburt unserer Kinder überzeugt.
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München Marathon 2016

Ich stehe vor dem Kassenautomaten im Parkhaus und versuche einen Euro aus der Geldbörse zu pfriemeln. Wie schwierig kann Feinmotorik sein.
Meine Körperfunktionen haben sich auf wichtigere Tätigkeiten zurückgezogen .. Trinken, Atmen, Trinken.

Als ich endlich im Auto sitze, merke ich wie meine Frau mich heimlich beobachtet, ich denke sie will sich vergewissern ob ich noch atme ..
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Ein eigenes Universum ..

lauf1

ist es, das Laufen.
Heute wurde es mir wieder bewusst.

Eingepackt mit mehreren Kilos an Funktionskleidung, Wollmützen und Schals hinaus in die Kälte.
Ein kleines Sichtfenster habe ich mir gegönnt, Luxus ich weiß.
Nach den ersten Schritten wurde es still, wie immer, nur der Atem und der Aufprall meiner neuen Schuhe (yeah, Wintermotivationshilfe).
Dann reinkommen in den Trott, Drehzahl langsam, ganz langsam steigern.
Nach 2 km ist das System warm und geschmeidig, das Sichtfenster wird zwecks Kühlung etwas geöffnet.

Ich bin allein auf der Strecke, nur ich, der Atem und die Schritte.
Gedanken kommen und gehen, ein Vogel singt und das mitten im Winter .. ich lebe.
Ich laufe in diesem Universum des Atmens, der Schritte, des Hörens.

Sonst nichts.

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